Richtig Feedback geben

Selfment-Coach Thierry Ball erklärt, was es bei Feedbacks zu beachten gibt


Karlsruhe – Feedback geben und Feedback einholen ist fester Bestandteil des Arbeitsalltags und doch fällt es vielen Menschen schwer. Zudem kann man schnell in die sogenannte Feedback-Falle tappen, weiß auch Selfment-Coach Thierry Ball: „Ein Feedback ist immer subjektiv. Denn jedes Feedback ist eine subjektive Erlebnisbeschreibung und geprägt durch den persönlichen Filter des Feedback-Gebers“. Feedback ist Ball zufolge keine Beschreibung des Ist-Zustands, sondern liefert Informationen über die Wahrnehmung und Erwartungshaltung des Beobachters, also Feedback-Gebers.

„Mir als Feedback-Geber fallen ja selbst nur Dinge auf, die auch etwas mit mir zu tun haben. Anderes fällt dann einfach hinten runter, weil ich es nicht sehe. Bin ich in der Rolle des Feedback-Empfängers, muss mir das klar sein, damit ich nicht in die Feedback-Falle tappe“, erklärt der Selfment-Coach. Dennoch kann in dem subjektiven Außenbild eines Feedbacks für den Empfänger ein Erkenntnisgewinn liegen. Dazu der Experte: „Das ist schon eine Bewusstmachung. Und ein Fremdbild kann mir helfen, mich weiterzuentwickeln“.

Will man aber ausschließen, dass ein Feedback-Geber nur das entdeckt, was mit ihm persönlich zu tun hat, rät Thierry Ball dazu, einen konkreten Feedback-Auftrag zu geben und Kriterien zu nennen, auf die der Feedback-Geber besonders achten soll. „Auf diese Weise kann ich sicherstellen, dass mein Feedback-Beobachter auch auf Dinge achtet, die sonst vielleicht außerhalb seiner Wahrnehmung gelegen hätten“, schließt der Selfment-Experte.

Als systemischer Coach und Berater für eigenverantwortliche Persönlichkeitsentwicklung arbeitet Thierry Ball mit Führungskräften und Personalverantwortlichen und weiß, was es für ein gutes und aufschlussreiches Feedback braucht. Nähere Informationen zu Thierry Ball finden Sie auf seiner Website www.thierry-ball.de.