Die Work-LOVE-Balance

Selfment®-Coach Thierry Ball erklärt, warum Liebe zur Arbeit wichtig ist


Karlsruhe – Endlich Freitag! Viele Menschen gehen ihrer Arbeit nicht gerne nach, sondern leben nur von Wochenende zu Wochenende, zum nächsten Feiertag, zum nächsten Urlaub. Endlich wieder Freizeit, Arbeit ist nur das nötige Übel und Mittel zum Zweck. Die Schere im Kopf zwischen der ‚guten Freizeit‘ und der ‚bösen Arbeit‘ klafft weit auseinander.

„Liebe zur Arbeit ist aber wichtig“, sagt Selfment®-Coach Thierry Ball, „Immerhin verbringen wir etwas mehr als die Hälfte unseres Lebens mit Arbeit! Und Leben bedeutet auch, einer Aufgabe nachzugehen, sprich Arbeiten zu gehen. Das heißt, Leben und Arbeit sind nicht voneinander zu trennen!“, so Ball weiter. „Wenn man seine Arbeit liebt, spielt Zeit keine Rolle mehr. Das heißt natürlich nicht, dass man zum Workaholic werden soll, aber die Zeit, die wir mit Arbeiten verbringen, hat dann eine andere Qualität und wird anders bewertet“, behauptet der Experte für Persönlichkeitsentwicklung.

Thierry Ball findet den Begriff Work-Life-Balance daher falsch und irreführend: „Weil schon der Begriff selbst suggeriert, dass es einen Unterschied gibt, den es auszugleichen gilt.“ Ball spricht lieber von der „Liquid-Moderne“, in der Arbeit und Freizeit immer mehr verschmelzen bzw. ineinanderfließen: Entspannung wird immer mehr auch in die Arbeitswelt integriert, fordernde Aufgaben auch in der Freizeit als Hobby etwa.

„Wer aber seine Arbeit wirklich liebt, ist freier und gelassener, ausgeglichener und freudiger, egal was da kommt von außen“, sagt der Selfment®-Coach. Und: „Identifizieren wir uns mit unserer Arbeit und mit dem Unternehmen, erhalten wir einen nachhaltigen Nährboden, der es uns ermöglicht, selbstmotiviert und eigenverantwortlich zu arbeiten. Und nur, wenn wir in beiden Lebensbereichen, also Work und Life, ein zufriedenes Dasein finden, können wir insgesamt gelassener und ausgeglichener sein“, schließt Thierry Ball.